
Premiere 27. Februar 2009
Regie: Verena Bill
Musik: Achim Schütz
Popova: Verena Bill
Smirnoff: Michael Koenen
Diener: Viktor Schmidt
Natscha: Verena Bill
Lomov: Viktor Schmidt
Vater: Michael Koenen
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"Lieber auf einem Pulverfass sitzen, als mit einer Frau reden!"
Der Gutsbsitzer Smirnov stürmt das Haus der trauernden Witwe Popova, um die Schulden ihres verstorbenen Mannes einzutreiben. Es entspinnt ein heftiger Kampf zwischen den Geschlechtern, der so manches Vorurteil zum Wanken bringt.
Seit seiner Uraufführung 1888 ist der Einakter "Der Bär" eines der meistgespielten Stücke von Anton Tschechow, das bis heute nicht an Witz und Spannung eingebüßt hat.

Der gutsituierte, doch etwas hypochondrische Junggeselle Lomow versucht der Tochter seines Nachbarn Tschubokow einen Heiratsantrag zu machen. Nachdem der Vater des streitsüchtigen Mädchens sehr schnell sein Einverständnis signalisiert, wird der Freier zu dem Mädchen geschickt. Doch noch bevor der völlig nervöse Lomow seinen Antrag vorgebracht hat, geraten beide in einen Streit über eine Grenzwiese zwischen ihren Besitzungen. Ein glückliches Ende dieser "Romanze" ist noch lange nicht in Sicht.


Rheinische Post vom 06. März 2009
...einen gelungenen Auftakt für die Tour servierte das NiederrheinTheater aus Brüggen dem Publikum im Süchtelner Weberhaus...
...zwei schrullige Einakter von Anton Tschechow "Der Bär" und "Der Heiratsantrag" ...
...das Publikum bog sich vor Lachen...
... mit dem Heiratsantrag nach der Pause bewiesen die Darsteller ihre Verwandlungsfähigkeit...
...zum Schluss badet das Ensemble im verdienten Applaus...